Beziehungen im Westen
Deswegen haben wir
festgestellt, dass der Islam die Erfordernis zur Moral und religiösem Einsatz bzw. Verpflichtung in der Persönlichkeit des Ehemanns betont: Wenn eine Person, die mit zufriedenstellender, religiöser und moralischer Gesinnung bestückt ist, zu deiner Tochter
kommt, um sie zu heiraten, dann stimme zu.(Denn die Moral wird ihn menschlich bzw. gesellig
machen, während die Frömmigkeit seine Furcht gegenüber Allah swt verursacht und er wird somit nicht ungerecht zu seiner Frau sein). Stimmst man nicht zu, dann wird es großen Schaden auf der Erde
sowie große Sorge (Problem) geben. Das Gleiche gilt für die Ehefrau.
Ein Mann kam zum
Gesandten Gottes (sas) und fragte ihn: „Wen soll ich
heiraten?“Und der Gesandte Gottes (sas) sagte: „Heirate eine Frau, die gläubig ist.“(welche nach den moralischen und Verpflichtungen der Religion lebt).
Das ist die islamische Richtlinie. Daher muss der Mann, der beabsichtigt zu heiraten, selber zum „Mensch“, mit den nötigen Bedingungen, hinarbeiten. Er sollte in allem, was er tut, ebenfalls nach
Gottes Wohlgefallen streben. Ebenso ist es hinsichtlich der Polygamie.
Gott fordert, dass wenn der Mann mehr als eine Frau heiratet, er in der (Gleich-)behandlung gerecht sein soll, denn einige Männer heiraten zwei oder drei, während sie keine ausreichenden finanziellen Mittel haben, um für sie zu sorgen. Deshalb wurde gesagt, dass hier die Gerechtigkeit im Aufwand bzw. Ausgaben liegt.
Allah sagt, dass wenn man nicht genügend Mittel hat, um mehr als eine Frau zu versorgen, man nur eine Frau heiraten darf. Gerechtigkeit ist einem Bereich erforderlich, in dem der
Mensch / Mann (was) erreichen kann, aber nicht bei Gefühlen für jemand, die er nicht kontrollieren kann, und so nicht weiß zu wem sein Herz geneigt ist. Es liegt nicht in der Hand des Mannes. Aber im
gleichen Moment sollt der Ehemann seine Frau nicht vernachlässigen: Und ihr könnt zwischen den Frauen keine Gerechtigkeit üben, so sehr ihr es auch
wünschen möget. Aber neigt euch nicht gänzlich (einer) zu, so daß ihr die andere gleichsam in der Schwebe laßt.(Sura 4 Vers 129) . Setze sie nicht
aus, und verlasse sie nicht unverheiratet und nicht-geschieden zur gleichen Zeit. Die Ehe ist keine Reflektion der Gemütsverfassung. Es ist eine menschliche Entscheidung, welche nach einer
sorgfältigen und erfahrenen Untersuchung getroffen werden sollte, bei welcher der Mann nicht nur an sich selber denkt, sondern auch an die Frau.
Über die Polygamie zu reden, wäre sehr langdauernd. Es ist auf die allgemeinen menschlichen Bedürfnisse gegründet, welche der Islam bestimmt sie zu befriedigen, da es eine Lösung für beide, Mann und Frau, sein könnte.
Wenn wir annehmen, dass es eine nachteilige Stellung der ersten Frau wäre, ist es eine positive, so lange die zweite Frau betroffen ist. Es wird nicht der emotionale Aspekt betrachtet, sondern der
praktische, nämlich dass die Menschen einander brauchen. Wir stellen fest, dass es im Westen ein Gesetz gibt, dass das Haben einer weiteren Frau verbietet, aber die unzulässigen Beziehungen sind
erlaubt und eine Person kann mehrere sexuelle Beziehungen pflegen. In einigen westlichen Ländern wird der Frau, die eine ungesetzliche Beziehung hat, die gleichen Rechte wie einer Ehefrau gegeben,
einschließlich der Hälfte des Besitzes des Mannes. Das heißt, dass das westliche Gesetz die gesetzliche Beziehungen auf eine Frau gesetzt hat, aber es erlaubt eine unbestimmte Anzahl von
ungesetzlichen Beziehungen zu pflegen. (Anm. des Übersetzers: mit „ungesetzliche Beziehungen“ sind diejenigen Beziehungen gemeint, die nicht durch bzw. von ein Gesetz geschlossen werden, also
uneheliche).
Darüber hinaus, gibt es im Westen jetzt eine sogenannte Homosexuellen-Heirat (Ehe), bei der ein Mann einen Mann heiratet und eine Frau eine Frau, und das ist im Gesetz eingeführt worden.
In Bezug auf dem Islam, sind die Dinge darauf gegründet, wovon der Mensch profitiert, und nicht was ihn schädigt:
Kennt Er den denn nicht, den Er erschaffen hat? Und Er ist der Nachsichtige, der Allkundige. (Sura 67 Vers 14) O die ihr glaubt, antwortet Allah und dem Gesandten, wenn er euch ruft, auf daß er euch Leben gebe (Sura 8 Vers 24) Das ist es, auf was das Leben gründet, auf die Grundlage Ausgewogenheit und Rechtschaffenheit.
Das ist eines der Bestimmungen (im Sinne von Gesetz) des Lebens. Es gibt nichts, was 100 % gut oder 100 % schlecht ist. Ein Beispiel: Bevor diese Halle gebaut worden ist, hatten wir
mehr Licht und Luft, aber weniger Schutz und Wärme. Aber nun sind Licht und Luft weniger, und die Wärme und der Schutz hat sich erhöht. Sowas gilt in alle Lebenslagen.
Vor der Ehe denkt sich die unverheiratete Person, dass sie frei wäre, aber wenn sie verheiratet ist, will sie ihre Bedürfnisse stillen, aber neue Probleme würden aufkommen.
Sie befragen dich über Berauschendes und Glücksspiel. Sprich: "In beiden liegt großes Übel und Nutzen für die Menschen. Doch ihr Übel ist größer als ihr
Nutzen."(Sura 2 Vers 219)
Wenn der Nutzen bzw. das Gute von etwas größer ist, als sein Nachteil, dann ist es halal; und wenn der Nutzen kleiner ist, dann ist es haram. Aber es gibt nichts, bei dem alles ein Nutzen hat oder
alles ein Nachteil.