Das ökonomische System im Islam

Übersetzt von Muhammad J.

 


Frage: Eines der Grundlagen zur Gründung eines Staates ist sein Ökonomisches System. Das häufigste System heutzutage ist der Kapitalismus. Was ist mit den Ökonomischen System im Hinblick auf den "Islamischen Staat"?

Antwort: Das islamische ökonomische System basiert auf Gerechtigkeit und Realismus, denn der Islam missbilligt den Wucher. Die Islamische Theorie besagt, dass Geld kein Geld erzeugt. Das heißt, wenn ich dir Geld leihe, dann erzeugt das geliehene Geld für mich im Gegenzug kein Geld. Der Islam hängt am System der Gewinnerwartun, was bedeutet, die Beziehung zwischen Arbeit und Geld.

 

Eine Person besitzt das Kapital aber ihm fehlt die Arbeit oder die Erfahrung; eine andere Person besitzt eine Arbeit und die Erfahrung aber das Kapital fehlt, so treten sie in eine Partnerschaft (Teilhaberschaft) ein, in welches sie dann den Gewinn des Profits, falls erreicht, teilen. Wenn sie keinen Profit erreichen, dann ist der Kapitalist, derjenige der den Verlust auf sich nimmt, wenn der Arbeiter automatisch seine Arbeit dabei verlieren würde.

 

Dieses System ist die Alternative zum Wuchersystem, weil es dem Arbeiter ein gewisses Recht im Kapital einräumt bei der Rückkehr zur Arbeit, wissend dass dieses Kapital jemand anderem gehört. Zur gleichen Zeit bewilligt es dem Kapitalisten ein Recht zu, dem Arbeiter die Rückkehr anzubieten und die Gelegenheit an einem Profitgewinn

 

Der Islam verbietet Betrug, Täuschung, Unterschlagung und dergleichen. Es ist ebenfalls verboten, dass irgendjemand über den Reichtum eines Landes herrscht, wie das Erdöl oder den Mineralien etc., denn das sind Besitztümer des ganzen Volkes. Niemand ist berechtigt mit ihnnen zu handeln, ausgenommen der Beschützer oder der Herrscher. Schließlich glauben wir, wenn das Islamische System angewendet werden würde, es würde ein gerechtes System auf Ebene der Wirtschaft sein.

Die Übersetzung weicht leicht vom Original ab

08. September 2010

29. Ramadan 1431

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