Beim Einstudieren der religiösen Pflicht, der Pilgerfahrt im Islam, stellen wir fest, dass Allah (Der Erhabene) alle Bedeutungen und Verhaltensweisen erfasst hat. Er (swt) will, dass der Mensch mit den religiösen Praktiken lernt und lebt. Zum Beispiel, kann man in der Pilgerfahrt sozusagen das Fasten und die Gebete auf eine anderen Art und Weise betrachten. Ebenso wird Almosensteuer anders charakterisiert. All dies ist nicht nur beladen mit der Bedeutung der Offenheit zu Allah, sondern auch mit allen Symbolen, die für den Kampf des Menschen gegen alle Täuschungen und Abweichungen stehen.
Diese Umstände verdeutlichen, dass Allah für den Menschen, mittels der Pilgerfahrt, während einer bestimmten Zeit, eine aktive, spirituelle Reise will, die im praktischen Leben des Menschen vertretbar ist, damit man es einsetzt, nachdem man von der Pilgerfahrt zurückkehrt, und damit man die generell erworbenen Prinzipien, der Pilgerfahrt in praktische Schritte umwandelt und gänzlich seinem Leben widmet.
Was finden wir heraus, wenn wir das Konzept der Pilgerfahrt erreichen möchten und wenn wir versuchen einige religiöse, intellektuelle und praktische Richtlinien hervor zu bringen?
Die Bedeutung von 'Al-Ihram' (Weihung):
Nach der Darlegung, bedeutet Al-Ihram für einen Pilger die Enthaltsamkeit, während dieser Reise, von zahlreichen Dingen, die er gewohnt ist. Solche, wie (das gewohnte) Essen, (die gewohnte) Kleidung, Schmuck, Dinge, mit denen man den Körper schützt (Cremes etc.), Dinge, mit denen man die Verbindung zu anderen aufrecht hält (Telefone etc.), etwas, dass zum Punkt der Aufregung/Erregung bewegt.
In der Tat, man enthält sich von einigen Dingen, die sich irgendwie unterscheiden, von denen, worauf man normalerweise während der Fastentage verzichtet, dennoch haben diese Dinge, während des Al-Ihram und während der Fastenzeit etwas gemeinsam.
Eigentlich stehen sie beide für die menschliche Abwendung, 'ein Sklave seiner Gewohnheiten zu sein', und man versucht seinen Frieden zu finden, so dass weder die Bedürfnisse einen unter Druck setzen, noch die Gewohnheiten einen steuern können.
Während der Pilgerfahrt entfernt man seine (gewohnte) Kleidung und man ist zufrieden mit zwei ungesäumten Umhängen, die ein Leichentuch darstellen, sowie den Aspekt der Gleichheit zwischen allen Menschen, damit Klassenunterschiede, während des Ihram gänzlich verschwinden.
Als ein Resultat gibt die Pilgerung im Ihram eine Art Gleichberechtigung im Kleidungsstil. Man mag sich mittellos vorkommen, und dass man auch mit geringfügiger Kleidung während (des Gottesgedenken) der Anbetung zufrieden sein kann.
Dadurch wird man für einige Zeit weit von der gewohnten Kleidung entfernt sein, während man begreift, dass man fähig ist, sich von vielen Instanzen zu entledigen. Fakt ist, dass die Kleidung gemacht wurde, um den Körper zu bedecken oder zu schützen und damit man eine angemessene Form und Erscheinung bekommt. Aber es bedeutet niemals, dass man dadurch einen sozialen Wert erhält, was man missbrauchen könnte und ein eigenes Privileg für sich selbst schafft. Danach stellen wir fest, dass der Mensch (Pilger) sein 'Ihram' vollendet, indem er vom formellen Stadium zum praktischen Stadium wechselt. Was wird da also gemacht?
Im folgenden Moment hört man auf sein Herz, zu Allah 's Worten zu Ibrahim (a.): ''...rufe du die Menschen zur Pilgerfahrt auf ... sie werden zu Fuß kommen...''[22:27]. Es ist ein Aufruf von Allah, eine Einladung an die Menschen, um zu kommen.
Allah, der Erhabene, sagt:
''Oh, Ibrahim. Sag ihnen, dass Allah euch einlädt, um Ihn zu besuchen, um Seine religiösen Zeremonien zu praktizieren, um euch zu besinnen und über eure Vergangenheit und über eure Zukunft, nach zu denken ''.
''Sag ihnen, dass Allah, der Erhabene, möchte, dass ihr eure Familien, eure Häuser, eure Gewohnheiten und eurer Verhalten verlässt, um stattdessen zu Ihm zu kommen und euch nur mit Wohlverhalten und Verpflichtungen beschäftigt ''.
''Oh, Ibrahim! Sag, dies, zu allen Menschen deiner Zeit und all den Nachfahren ''.