Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
Das religiöse Oberhaupt, Sayyed Muhammad Hussein Fadlallah spricht über die Beziehung der Gesandten zu den Menschen, und weist drauf hin, dass die Propheten (s.) selbst
betonten, dass sie normale Menschen seien, wie sie es sind und sie nicht das Unsichtbare kennen.
Die Menschlichkeit des Propheten (s.)
Der heilige Quran sagt, dass der Prophet (s.) den Menschen gegenüber betonte, dass er (s.) ein Mensch sei, wie sie:
[Fussilat 41.6]"Sprich: «Ich bin nur ein Mensch wie ihr. Mir ward offenbart, daß euer Gott ein Einiger Gott ist; so seiet aufrichtig gegen Ihn
und bittet Ihn um Verzeihung.» Und wehe den Götzendienern",
Allah der Erhabene sagt auch:
[Al-Israa'17.89]"Und sie sagen: ""Wir werden dir nimmermehr glauben, bis du uns einen Quell aus der Erde hervorsprudeln läßt; (90) "oder (bis) du einen Garten
mit Dattelpalmen und Trauben hast und mittendrin Bäche in reichlicher Weise hervorsprudeln läßt; (91) oder (bis) du den Himmel über uns in Stücken einstürzen läßt, wie du es behauptest, oder (bis du)
Allah und die Engel vor unser Angesicht bringst; (92) "oder (bis) du ein prunkvolles Haus besitzt oder zum Himmel aufsteigst; und wir werden nicht eher an deinen Aufstieg glauben, bis du uns ein Buch
hinabsendest, das wir lesen können."" Sprich: "Preis sei meinem Herrn! Bin ich denn etwas anderes als ein Mensch, ein Gesandter?"
[Ibrahim 14.11]"Ihre Gesandten sprachen zu ihnen: «Wir sind nur Menschen wie ihr, jedoch Allah erweist Gnade, wem Er will von Seinen Dienern.
Und es kommt uns nicht zu, euch einen Beweis zu bringen, es sei denn auf Allahs Gebot".
Das Problem der Propheten (a.) mit den Menschen ihrer Zeit war, dass diese Menschen die Vorstellung eines menschlichen Propheten abwiesen. Es sollte eine Person mit abnormalen Fähigkeiten sein,
welche ein paar übermenschliche Dinge vollbringt, um diejenigen um sich herum zu beeindrucken, und dessen Größe zu zeigen, oder zu zeigen, dass er die Macht hat, das normale System des Universums zu
verändern.
In dieser Hinsicht sagt Allah swt:
[Al-Israa'17.94]"Und nichts hat die Menschen abgehalten, zu glauben, da die Führung zu ihnen kam, als daß sie sprachen: «Hat Allah einen Menschen als Gesandten
geschickt?"»
Und auf der anderen Seite, betont Allah (swt) im heiligen Quran, dass der Prophet (s.) ein menschliches Wesen sein musste, als ein Erfordernis für die Einrichtung einer harmonischen und normalen
Beziehung, zwischen ihm und seinen Anhängern. Er, der Erhabene spricht:
[Al-Israa'17.95]"Sprich: «Wären auf Erden Engel gewesen, friedlich und in Ruhe wandelnde, Wir hätten ihnen gewiß einen Engel vom Himmel als Gesandten
geschickt".
Dadurch betonte der Prophet (s.) seine Menschlichkeit, dass sowohl negative als auch positive Gesichtspunkte hat. Dadurch, dass er seine Rolle zeigte, welche der Offenbarung offen steht, und er sie
(die Menschen) aufrief objektiv zu diskutieren, wenn sie können, so dass sie seriös miteinander, die aneindanderstoßenden Gesichtspunkte diskutieren können, anstatt davor wegzurennen, seine Gedanken
zu studieren.
Der Prophet (s.) hat sich auch vor den Menschen seiner Zeit, als ein Mann präsentiert, welcher wenig Geld hat, dass gerade noch, seine privaten Bedürfnisse stillen konnte, weit weg von Schätzen, die
in der Erde verkörpert sind. Daher, sprach er (s.) nicht über diese zwei Gegenstände in seiner missionarischen Rede, somit sagte er nicht, er sei ein Engel oder beanspruchte die Schätze des
Landes.
Die Propheten (a.) und das Unsichtbare
Der Prophet (s.) lehnte die Auffassung volkommen ab, dass er Wissen über das Unsichtbare habe, denn das ist nicht die Angelegenheit der Propheten, noch gehört es zu den missionarischen Eigenschaften,
so ist die propehtische Verpflichtung eher, die göttliche Offenbarung, bezüglich der Anglegenheiten des monotheistischen Glaubens zu verbreiten, dies in seinem öffentlichen und privaten Verhalten
einzubinden, wie ein menschliches Lebewesen, und die Menschen zu spirituellen, moralischen, und soziallen Auffassung zu führen, basierend auf das System, der Tatsache, dass Menschen diesem
bedürfen.
Der heilige Quran betont ebenso, dass nur Allah das Wissen über das Unsichtbare hat. Es steht geschrieben:
[Al-An'am6.59]"Bei Ihm sind die Schlüssel des Verborgenen; keiner kennt sie als Er allein".
[Al-Jinn72.26]"Kenner des Verborgenen - Er enthüllt keinem Seine Geheimnisse",
Er, der Allmächtige sagt:
[Al-Ma'idah5.116]"Du allein bist der Wisser der verborgenen Dinge".
Der Allmächtige sagt auch:
[Fatir35.38]"Wahrlich, Allah kennt die Geheimnisse der Himmel und der Erde. Wahrlich, Er kennt alles, was in den Herzen ist".
Ferner, betonen viele andere Verse, dass Allah der Allmächtige, niemandem Seiner Diener das Wissen über Unsichtbares gab, welches ihnen selbst ermöglicht den Schlüssel des Wissens zu besitzen.
In anderen Worten, diese Verse deuten an, dass der Wille Allahs, des Allmächtigen, nicht war, die Propheten (a.) mit Wissen über Unsichtbares zu versehen, auf so eine Art und Weise, dass es ihnen
ermöglicht, alles vom Unsichtbaren selbst zu wissen, aber vielmehr, könnte Allah (swt.) einigen Propheten (a.) einige Informationenen gegeben haben, als ein Teil Seiner Offenbarung zu ihnen
(a.).
Allah swt sagt in seinem glorreichen Buch:
[Ali 'Imran 3.44]"Dies ist eine der Verkündungen des Verborgenen, die Wir dir offenbaren. Denn du warst nicht bei ihnen, als sie ihre
Losröhrchen warfen, wer von ihnen Maria pflegen sollte. Und du warst nicht bei ihnen, als sie miteinander stritten".
Er, der Erhabene sagt auch in der Sure Hud:
[Hud11.49]"Das ist einer der Berichte von den verborgenen Dingen, die Wir dir offenbaren. Zuvor kanntest du sie nicht, weder du noch dein Volk. So harre denn
aus; denn der Ausgang entscheidet zugunsten der Gottesfürchtigen".
Und in der Sure Yusuf:
[Yusuf12.102]"Dies ist die Kunde von dem Verborgenen, das Wir dir offenbaren. Du warst nicht bei ihnen, als sie sich über ihren Plan einigten, indem sie Ränke
schmiedeten".
Der heilige Quran, deutet in anderen Versen an, dass der Prophet (s.) vor den Menschen seiner Zeit sagte, dass er nicht alle unbedeutenden und bedeutenden Angelegenheiten des Unsichtbaren
kennt.
Allah swt sagt:
[Al-A'raf7.188]"Sprich: ""Ich habe nicht die Macht, mir selbst zu nützen oder zu schaden, es sei denn, Allah will es. Und hätte ich Kenntnis von dem Verborgenen,
wahrlich, ich hätte mir die Fülle des Guten zu sichern vermocht, und Übles hätte mich nicht berührt. Ich bin ja nur ein Warner und ein Bringer froher Botschaft für die Leute, die gläubig
sind".
Folglich, sagen diese Verse aus, dass der Prophet (s.), vielen Problemen in seinem privaten Leben begegnen könnte, da er nicht das Wissen über die Angelegenheiten seines Schicksals, seines Befinden,
oder den öffentlichen Angelegenheiten besitzt.
Diese Verse leugnen ebenso, dass Allah swt den Propheten und Imamen (a.) die Wilayat Takwiniya gab, dies ist der Auftrag, das Universum zu führen oder die Öffentlichkeit zu kontrollieren und private
Angelegeneheiten, welche mit ihrem universell ergreifenden Leben zusammenhängen.
Allerdings, hat Allah, der Allmächtige, sie mit der Verantwortlichkeit des Missionierens beauftragt und dazu beauftragt, freudige Nachrichten der Himmel und Allahs Zufriedenheit bekannt zu geben und
die Menschen davor zu warnen, das zu tun, was schlecht ist, da dies Allahs swt Zorn auf sie erweckt, und sie zur Hölle führt.
Der neunte Vers der Sure al-Ahqaf, betont die menschliche Natur des Propheten Muhammad (s.), so wie die der vorhergehenden Propheten (a.).
Allah swt sagt:
[Al-Ahqaf46.9]"Sprich: "Ich bin kein neuer Erfinder unter den Gesandten, und ich weiß nicht, was mit mir oder mit euch geschehen wird. Ich folge nur dem, was mir
offenbart wird; und ich bin nur ein deutlicher Warner".
Dieser Vers deutet an, dass Allah der Erhabene, weder Muhammad noch den vorhergehenden Propheten (a.) etwas über das was mit ihnen oder ihren Leuten passieren wird erzählte, da die Rolle des
prophetischen Missionierens es ist, dem zu folgen, was ihnen offenbart wurde. Wie ein Apostel für alle Menschen warnen sie die Menschen, wenn sie nicht an Allah glauben und an den islamischen Glauben
und an die Sharia, und sich angemessen verhalten, und sagen ihnen, dass Allah sie bestrafen wird.
Außerdem, wurden die Angelegenheiten bzgl. des Unsichtbaren, worüber Prophet Issa (a.) zu seinen Leuten sprach, ihm (a.) durch Gott offenbart.
[Ali 'Imran 3.49]"...und ich werde euch verkünden, was ihr essen und was ihr aufspeichern möget in euren Häusern Wahrlich, darin ist ein Zeichen
für euch, wenn ihr gläubig seid".
Dies zeigt, dass Prophet Issa (a.) ein spezielles Wissen hatte, welches bei dieser missionarischen Ebene notwendig war, jedoch nicht das allgemeine oder ganze Wissen. Außerdem hat Allah (swt) den
Propheten (s.) informiert, dass die Römer die Perser besiegen werden.
Er, der Allmächtige sagte:
[Ar-Rum 30.1]"Alif Lam Mim.
[Ar-Rum30.2]Besiegt sind die Römer
[Ar-Rum 30.3]In dem Land nahebei, doch nach ihrer Niederlage werden sie siegreich sein
[Ar-Rum30.4]In wenigen Jahren - Allahs ist die Herrschaft vorher und nachher -, und an jenem Tage werden die Gläubigen frohlocken"
Wie dem auch sei, sagt dies nicht aus, dass der Prophet (s.) die Macht besaß, welche ihm ermöglicht, das Unsichtbare zu kennen, aber Allah hat ihm (s.) das Wissen über einige Anglegenheiten
gegeben, welche er (a.) nicht kannte.