„Ich spreche zu euch aus tiefgründiger Liebe...,
Jeder von euch hat mir
Tag und Nacht in den Seminaren, im Unterricht und in den Freitagspredigten zugehört; ist es nun verständlich, dass einige Personen, dieser Generation mich nicht verstehen?
Ich frage euch: Wer hat zu euch so gesprochen wie ich es tat?; wer hat euch in allen Aspekten und Problemen so begleitet wie ich es tat?; wer hat so gearbeitet- und es ist mir eine Ehre- in euren
Diensten? Ist es akzeptabel, dass verantwortungslose Worte hinausdrangen, und keine Stimme sich erhob und befahl: Sei ruhig, dies ist falsch?
Darf ich einige Worte diesbezüglich sagen? Solange ich darum
besorgt bin, so ist es wie ein Hauch des Windes „Wenn ihr nicht mir erzürnt, so kümmere ich mich nicht (um anderes)1“
Meine Sorge zu Beginn und zum Ende ist nicht mit euch, nicht um
euch sondern mit Allah den Erhabenen- “O mein Herr! Wenn Du mich erniedrigst, wer kann mich dann erhöhen, und wenn du mich erhöhst, wer kann mich dann erniedrigen?“2
Und in der Hinsicht sage ich zu euch: Ich erinnere euch
an Allah (ermahne euch bei Allah), bezüglich der islamischen Situation; Ich erinnere euch an Allah (ermahne euch bei Allah), auf dem Wege der Ahl-ul-Bayt (a.). Lasst niemanden (diesbezüglich) Frevel
stiften; lasst niemanden es (diesen Weg) angreifen (oder es in schlechtes Licht rücken), und lasst niemanden (darüber) derartige verwirrende Worte herausdringen
lassen.
Für über 40 Jahren habe ich zu jung und alt gesagt, es gibt
keine unwichtige Frage oder beschämende Frage; Wichtig ist das Ergebnis des Dialoges, und ich bin bereit mit jedem in den Dialog zu treten, mit allen Menschen, und ich bin bereit die Fragen von Jung
und Alt zu beantworten, und ihr wisst das. Daher, verteidigt nicht mich, sondern den islamischen Standpunkt, verteidigt diese Realität, in der ihr lebt, und wo euch die gesamte Welt
angreift.
Seid aufmerksam, und habt politische Wachsamkeit und
versteht wie die Feinde die islamischen Arenen infiltrieren. Wir sagen nicht, dass jeder der darin involviert ist, für den Feind arbeitet, aber wir sagen und betonen, dass sie Schwachpunkte (für ihre
Zwecke) ausnutzen.
Daher O meine Lieben, gibt es kein Problem (solange ich davon
betroffen bin) bezüglich diesem Aspekt. Und wie ich euch schon gesagt habe, hätten sie nicht dadurch den islamischen Standpunkt beschmutzt und zerstört, so hätte ich ihnen gesagt: „Möge Allah euch
vergeben!“ Doch dieses Problem betrifft mich nicht persönlich, sondern dem islamischen Standpunkt. Ich sage: „Ich bete zu Allah für ihre Rechtleitung, aber wenn sie nicht davon ablassen, so
sollte ich ihnen nicht vergeben, denn sie haben den Islam und die Muslime angegriffen, und ich meine damit nicht eine bestimmte Gruppe oder eine bestimmte Person, sondern ich meine das Phänomen und
die Situation insgesamt."
Wenn einige dennoch beharrend weitermachen - trotz all unserer
Worte und Offenheit bezüglich der Ehrung und Heiligung Sayyeda Fatima (a.), ihre Person glorifizierend und ihre Sündlosigkeit
erläuternd, und trotz unserer zahlreichen und weitgefächerten Lektionen für mehr als 50 Jahre bezüglich der AhlulBayt (a.) – Lügen zu verbreiten, über das, was wir gesagt haben,
und falsche Deutungen bezüglich unserer Sayyeda Zahraa (a.) und ihrer Sündlosigkeit, oder bezüglich Imam Alis (a.) Führung, welches durch die wahrhaften Worte des Propheten Muhammad (s.) bestätigt
wurde und in mehreren Situationen und an zahlreichen Ereignissen bestätigt wurde, zu fabrizieren, dann beten wir zu Allah sie recht zuleiten, wenn sie hierfür noch die Möglichkeit haben. Ansonsten
soll ihre Verurteilung bei Allah sein. Und wir sollten eine Position einnehmen mit ihnen aufrecht zu stehen am Tage der Auferstehung, am Tage, an dem die Menschen vor ihrem Herrn stehen werden, dem
Herrn der Welten und der Schöpfung, Er dem nichts entgeht, sei es eine große oder kleine Tat, ohne dass es schon vorher in einem Buch steht. Und Lösung unseres Streits sollte dann in
Anwesenheit unseres Großvaters den Gesandten Allahs und unseren Großvater den Herrscher der Gläubigen, und unserer Großmutter, die wahrhaftige Zahraa (a.), und dort werden wir sehen, wer siegen
wird!“.
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[1] Ein Teil des Duas des Propheten (saws), nach seinen schrecklichen Erfahrungen mit den Leuten Taifs. Sie luden ein, doch schickten sie ihre Jugendlichen zu ihm (saws), die ihn (saws) mit Steinen beworfen haben)