Die Ansichten Seiner Eminenz bezüglich der Tyrannei gegen Sayyeda Fatima az-Zahraa (as)

Übersetzt und zusammengetragen von Mariam C.

 

Fatimas (a.) Rippen wurden nicht gebrochen?


"Jeder der behauptet, ich hätte gesagt, dass Sayyeda Fatimas (a.) Arm nicht gebrochen wurde, ist ein Lügner!
Einige Leute sprechen solch einen Unsinn schon seit 5 Jahren, aus. Nun hier werde ich euch es erläutern, um diesen Fall zu klären: Ich werde es wiederholen und betonen, jeder der behauptet, ich hätte gesagt, dass Fatimas (a.) Arm nicht gebrochen wurde, ist ein Lügner! Ich betrachte es lediglich als merkwürdig bzw. unwahrscheinlich; ich setzte ein Fragezeichen auf der Basis historisch-wissenschaftlicher Analyse. Ich sagte:“Ich betrachte es nicht als positiv, denn die Liebe der Muslime (damals) zu Fatima (a.) war größer als zu Imam Ali (a.), und zu Imam Hassan (a.) und Imam Hussein (a.). Ich sagte, dass es unwahrscheinlich wäre, dass jemand solch eine Tat vollbringen könnte, aber eingestanden, dass derartige gefährliche Absichten ausgeheckt wurden- nicht um irgendjemanden freizusprechen, sondern aus Furcht die Islamische öffentliche Meinung aufzuwiegeln".


 

Das Haus Fatimas (a.) wurde nicht verbrannt?


"Darüber existieren mehrere Überlieferungen: Einige sagen, sie traten in das Haus hinein, andere verneinen dies. Folglich hab ich gesagt: „Ich betrachte es als unwahrscheinlich und ich stehe dem Wort an sich nicht positiv gegenüber (bzw. mit Vorbehalt). Die Welt brüllte und die Himmeln fielen auf die Erde. Es wurden (falsche) Worte fabriziert und in einigen Viertel verbreitet!

Historiker, einer von ihnen Ibn Qutaybah in alImama-wal-Siyasa (Imamat und Politik), sagt dass- nach dem Ableben des Propheten (saws) und die Saqifa – Ereignisse – Männer mit Holz zum Hause Fatimas (a.) gingen, um es zu verbrennen. Dadurch wollten sie sie (Ah-lul-bayt) und die, die sie als Opposition betrachteten drohen. Einige sagten zum Anführer des Volkes: „In dem Haus befindet sich Fatima!“; und Fatima (a.) war jene Person, zu deren Liebe, die Muslime übereinstimmten, ihren Rang erkannten, da sie die einzige Tochter war, die der Prophet (s.) nach seinem Tod zurückließ, weil sie ein Teil von ihm (s.) ist, was ihn (s.) erzürnt, erzürnt auch sie und was sie verletzt, verletzt auch ihn (s.). Wie kannst du also ihr Haus verbrennen?


Doch er antwortete mit seiner bekannten Aussagen: „Und (wenn schon)!“.
Wir betrachten diese Aussage, als einer der gefährlichsten Aussagen, denn dies würde bedeuten, dass dort keine Heilige Personen im Haus sind, und folglich gäbe es keine Hindernisse das Haus zu verbrennen mit den darin sich befindenden Menschen!
Diese Aussage weist auf die Gedanken der Menschen, und was sie vorbereitetet hatten zu tun. Wie auch immer, hätten sie die Tür des Dialoges durch nette Worte geöffnet, dann hätten sie Ali (a.) als einen Mann des Dialoges vorgefunden, wie er auch während seines gesamten Lebens gewesen ist, auch als er Kalif wurde. Und sie hätten auch Fatima als eine Frau des Dialoges vorgefunden, denn der Koran, zudem Fatima am nähesten gewesen war und befolgte, ist das Buch des Dialoges. Wie dem auch sei, diese Menschen haben schon die Phase des Dialoges in dem Moment überschritten, in dem sie das Holz vor dem Hause Zahraas (a.) sammelten. Daher wenn darauf „im Haus ist Fatima“ dieser Mann dies antwortete: „Und (wenn schon)“, dann zeigt dies, die abscheulichste Form der Ungerechtigkeit/Tyrannei gegenüber Fatima (a.), dar."

 

Sie wurde nicht geschlagen, hatte keine Fehlgeburt und keinen Sohn namens Muhsin?


"Es wurden mehrere Ereignisse und Tragödien überliefert, die sie haben sehr Leiden lassen, aber sie wurden nicht vollständig und unzweifelhaft bestätigt. Diese beinhalten, das endgültige Verbrennen ihres Hauses, das Brechen ihres Arms, die Fehlgeburt, die Ohrfeige und dass man sie geschlagen u.v.a.

 

Diese sind in den Überlieferungen aufgezeichnet, dass man womöglich Fragezeichen hinter diesen setzen kann, sei es bezüglich des eigentlichen Textes [matn] oder bezüglich der Überliefererkette [sanad], wie es der Fall bei vielen historischen Überlieferungen ist. Daher haben wir einige Fragen diesbezüglich aufgeworfen (Fragezeichen gesetzt), wie es auch einige Gelehrte in der Vergangenheit getan haben. So zum Beispiel Schaikh al-Mufid, der scheinbar die Fehlgeburt diskutiert, sogar die Schwangerschaft an sich anzweifelt – auch wenn wir mit ihm bei letzterem nicht übereinstimmen. Wie dem auch sei, wir leugnen nicht, dass diese Ereignisse möglicherweise stattgefunden haben, wie es Schaikh Muhamma Hussein Kashf-al-Ghitaa getan hat, bezüglich, dass man sie schlug, sie ohrfeigte.

 

Denn etwas zu leugnen, bedeutet unzweifelhafte Indizien zu haben. Wie auch immer, was definitiv in zahlreichen Überlieferungen, die den Grad des mutawattir (mehrmals überliefert) erreicht haben, bestätigt wird, ist dass ein Angriff auf ihr(as) Haus stattgefunden hat, und sei es auch „nur“ durch das Aufdecken ihres Hauses, den Angriff und die Drohung das Haus zu verbrennen – und dies allein genügt schon, um den Grad des Verbrechens, welches stattgefunden hat zu beweisen. Es war ein Verbrechen, welches begann die Täter zu beunruhigen, und deshalb sagte der erste Kalif vor seinem Tod: „Ich wünschte ich hätte nicht das Haus Fatimas aufgedeckt, auch wenn man mir den Krieg erklärt hätte“

 

Übersetzung weicht leicht vom Original

09. September 2010

01. Schawwal 1431

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