Neue Bildergalerie Neue Bildergalerie
Stelle Rechtsfragen Stelle Rechtsfragen
Zur offiziellen Seite Zur offiziellen Seite

Das Ableben des Heiligen Propheten (sas)

Freitagsansprache vom 12.02.2010 von Sayyed M.H. Fadlallah (ra)

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

 

 

Allah swt sagte Seinen glorreichen Buch zu Seinem Gesandten (sas): „Wahrlich, du wirst sterben und auch sie werden sterben“ (39:30), und: „Wir haben keinem Menschen vor dir Unsterblichkeit verliehen. Wenn du sterben wirst, werden sie dann unsterblich sein?“ (21:34)

Der 28. Safar kennzeichnet den Todestag des Propheten Muhammad (sas) und mit seinem Tod kam Allahs Offenbarung aus dem Himmel zum Stillstand und einer der zwei Sicherheiten der Leute ist abhanden gekommen, so sagte Allah: Gott würde sie aber niemals heimsuchen, solange du unter ihnen wirkst, und Er würde sie niemals heimsuchen, solange sie um Vergebung bitten. (8:33)

 

 

Der Rat des Gesandten


Der Gesandte Gottes (sas) war ein Wesen, das mit Licht, Gutem und Barmherzigkeit gefüllt war. Er trug eine Botschaft und in war im Besitz einer unvergleichbaren Moral. Wenn wir seinem Todestag gedenken, dann können wir nicht umhin an seine große Sorge zu erinnern, die er hatte, als er im Sterben lag; dass er nämlich das vermacht, um was er sich am meist sorgte. Er vermachte kein Geld oder anderen materiellen Reichtum an seine Nächsten, er vermachte den Islam. Die Religion, für die er jede Mühe zu ihrem Schutz aufbrachte und darum bemüht, dass die Muslime sie durch ihren Fanatismus, nicht schwächen, Bosheit oder Ignoranz. Daher stand bei seiner Abschiedspilgerfahrt, am Tag des Schlachten in Mina, und wandte sich an die Menschen: „Oh ihr Leute, euer Blut, Geld und Ehre sind euch heilig, bis ihr euren Herrn treffen wird, so heilig wie diese Stadt, dieser Tag und dieser Monat. Werdet nach meinem Tod nicht wieder zu Ungläubigen und tötet (enthauptet) euch nicht…“

Denn der Gesandte Gottes (sas) wusste bereits zuvor, dass sich die Muslime nach ihm bekämpfen, mit einander streiten, sich des Unglauben bezichtigen und sich Fallen stellen werden. Er wollte, dass dieser Wille das letzte ist, was sie von ihm hören und sie sich ihm bewusst sein sollten, denn er wusste, dass die meisten Leute die Pilgerfahrt mit dem Gesandten Gottes (sas) zu dieser Zeit machen.

Außerdem sagte der Gesandte Gottes (sas) zu einigen seiner Verwandten, die ihn besucht haben, um nach seiner Gesundheit zu schauen: „Oh Kinder Abdul Muttalibs! Ihr sollt so handeln, dass Allah euch nicht straft und ihr sollt wissen, dass ich euch in dieser Angelegenheit nicht helfen kann. Oh Abbas, Onkel des Propheten! Auch du solltest frei von der göttlichen Bestrafung sein. Oh Safia, Tochter des Abdul Muttalib, Tante von Muhammad! Auch du solltest an deine Freiheit und Befreiung denken, da ich nichts für dich tun kann. Weder dein Gewinn in dieser Welt, noch dein Anteil im Jenseits ist in meinen Händen. So musst du an Allah glauben und sagen: „Es gibt keine Gottheit außer Allah.“ Oh Fatima, Tochter des Muhammad! Du sollst dich ebenfalls darum bemühen, dich vor der göttlichen Bestrafung zu retten, da dein Vater dir in dieser Angelegenheit nicht helfen kann und keine Macht hat über dein Gewinn und Verlust.“

Er wandte sich ebenfalls den Muslimen zu, und sagte: „Niemand soll es fordern oder sich wünschen, denn bei Dem, Der mich als Prophet für die Wahrheit sandte, nichts außer den Taten mit Barmherzigkeit wird euch erretten. Wenn ich sündigen würden, so wäre ich gescheitert.“

 

 

Das Vorbild


Oh meine Lieben, der Gesandte Gottes (sas) hat an seinem Todestag eine Botschaft für uns hinausgetragen, indem er sagte: „Ich erlegte mir die Sache des Islam auf, und ich ebnete den Weg des Lichts für euch im Leben, was eine Verantwortung ist, die ihr tragen sollt. Ihr sollt es bewahren, so wie ihr euch selbst bewahrt, und ihr sollt es ehren, damit ihr eine ehrwürdige Nation werdet. Und ihr sollt seinen Weg gehen und euer privates und öffentliches Leben darauf gründen, denn der Islam ist die Grundlage des Menschen Ehre, Stärke und Überleben in dieser und der nächsten Welt.“

 

Der Friede sei auf dir, Oh Gesandter Gottes, an dem Tag, an dem geboren wurdest, am Tag, an dem deine Seele zu Allah aufstieg und an dem Tag, an dem du wieder ins Leben gebracht wirst.