Imam Musa al-Kadhem (a.): Standhaftigkeit und Geduld

Schrein vom Imam Musa al-Kadhem in al-Kazimiyya/Irak Schrein vom Imam Musa al-Kadhem in al-Kazimiyya/Irak

 

 

Sein Gottesdienst und vertrauen auf Allah (swt):

 

Und nachdem Harun den Imam in das Gefängnis, eines seiner nahen Verwandten steckte, schickte dieser den Gefängnisverwalter nach einer Weile zu sich, um zu sehen was er über den Imam (a.) zu sagen hatte: Er sagte: „Er (a.) verbrachte seinen Tag mit Gottesdienst und flehte seinen Herrn mit dieser Anrufung: „O Allah, ich bat dich, mir Freizeit zu gewähren, um dich anzubeten, und du hast es erhört, Gepriesen seist du!“. So schickte er diesen Gefängnisverwalter zu Raschid mit folgender Mitteilung: „Entweder du nimmst ihn von mir, oder ich werde ihn freilassen. So wurde der Imam von Gefängnis zu Gefängnis in Bagdad transportiert, bis man ihn vergiftete und der Imam zu seinem Herrn zurückkehrte.


Der Imam und die Menschen:

 

Es wurde überliefert, dass der Imam an einen schwarzen Mann vorbeikam, mit einem merkwürdig unschönen Antlitz. Er (a.) grüßte ihn, gesellte sich zu ihm und sprach lange mit ihm. Anschließend stelle er (a.) dem seine Dienste zur Verfügung und die Erfüllung seiner Bedürfnisse. Der Imam (a.) wurde gefragt: „O Sohn des Gesandten Allahs, gehst du etwa zu diesem runter und fragst ihn nach seinen Bedürfnissen, wo er doch dich am meisten braucht?. Der Imam (a.) antwortete: „Ein Sklave, von den Sklaven Allahs, Ein Bruder durch das Buch Allahs, Ein Nachbar in den Städten Allahs, uns eint der beste Vater, Adam (a.), und die beste Religion, der Islam, vielleicht gibt uns diese Zeit etwas von unseren Bedürfnissen, so sieht er uns nach der Eitelkeit, zwischen seinen Händen, genügsam. Dann sagte er (a.): „Wir binden uns mit jenen, die unsere Bindung nicht verdienen, aus Furcht, dass wir ohne einen Freund bleiben."


Testament des Imam (a.) an Hischam ibn al-Hakam:

 

O Hischam, der Fürst der Gläubigen (a.), testierte seinen Gefährten folgendes: Ich ermahne euch, dass ihr Gottesfurcht habt, in der Öffentlichkeit und im Privaten; Gerechtigkeit im Zufriedenen und im Zorn; Erlangung (des Guten) im Reichtum und in Armut; dass ihr den bindet, der sich von euch trennt; dass ihr den vergibt, der euch Unrecht tat; und dass eure Blicke Zeichen sind; dass euer Schweigen Nachdenken ist; dass eure Worte, Andachten sind; dass euer Charakter, edelmütig ist, denn der Geizige betritt nicht das Paradies und der Edelmütige, nicht die Hölle“

[Aus der Predigt Seiner Eminenz am 17.07.2009]

09. September 2010

01. Schawwal 1431

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